Wirtschaftszyklen als Basis der Strategieplanung

Statistische Aussagen wie: "Ca. alle 50 Jahre kommt ...." sind mehr oder weniger sinnlos, weil die damit gegebene Schwankungsbreite von mehreren Jahren keine sinnvolle Grundlage für strategische Planungen ist. Es ist wichtig, die Ursachen der Zyklen zu kennen und dort anzusetzen. Das ergibt wesentlich exaktere und damit brauchbare Prognosen.

In meiner Datenbasis ist einerseits die Nachvollziehbarkeit der Daten wichtig, andererseits auch eine fundierte Begründung. Daraus lassen sich die "Bewegungsmuster" und fundierte Prognosen ableiten. Nichts entwickelt sich über längere Zeiträume linear - alles schwingt. Damit ergibt sich zu Beginn einer Entwicklung ein exponentielles Wachstum, von dem wir nach einigen Jahren unbewusst annehmen, dass es sich so weiter fortsetzt. Solche Entwicklungen heißen im Endstadium "Krebs". Jedes gesunde Wachstum erreicht einen Höhepunkt, durchläuft eine Phase der "Konsolidierung" und setzt dann zu neuem Wachstum an. Wenn der darunterliegende längerfristige Zyklus positiv ist, startet dieser Neubeginn auf höherem Niveau mit dem Samen neuer Entwicklungen in sich.

Die Übergangsphase - die Krisenphase - ist jene mit den größten Chancen.

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